gärtleintour für einsteiger



Was will diese Seite?


Das helvetische Satire-Gärtlein, liebe Besucherin, lieber Besucher, dient zwei Zielen oder, genauer, zwei Zielen und einem halben.

1. Es versammelt eine grössere Auswahl meiner Lieder, Kolumnen, Satiren und anderer Texte in hör- und lesbarer Form. Somit ist es für mich ein Archiv, für die Nutzerinnen und Nutzer eine Art Selbstbedienungsladen, vielleicht auch eine Gwundertrucke zum Reinhören, zum Verweilen, zum Stöbern. Im Downlädeli kann sich jede(r) nach Lust und Laune seinen eigenen Liedermix (für den Ipod oder das Iphone ) zusammenstellen, das entbindet vom langen Sitzen und Angebundensein am PC.

2. Das Satire-Gärtlein hat aber auch den Anspruch, ein Ort der autobiografischen Berichterstattung über meine Tätigkeiten als Kabarettist, Liedermacher, Schultheaterautor und Kolumnenschreiber zu sein. Deshalb sind die Seiten einerseits thematisch und anderseits chronologisch geordnet.

Es ist mir ein Bedürfnis zu zeigen, dass Kabarett für mich stets nur ein Hobby sein konnte. Ich liebte meinen Gymnasiallehrerberuf bis zuletzt, übte ihn stets zu hundert Prozent aus und  dachte nie daran, mein Pensum zu reduzieren, um öfter auftreten zu können. Ähnlich ging es meinem langjährigen Begleiter, dem ausserordentlich vielseitigen Berufsmusiker Edwin Peter. So erklärt es sich denn, dass unsere Programme und LPs zwar vielen gefielen, jedoch nicht das zur Folge hatten, was man in Künstlerbiografien den "Durchbruch" nennt. Vielmehr waren uns einige Achtungserfolge vergönnt, meist in Gestalt guter Rezensionen und positiver Rückmeldungen aus dem oft nicht besonders zahlreichen Publikum.

Wen wundert es also, dass - wie im Eingangstext erwähnt - die helvetische Kabarettgeschichte unserer Tage* grosszügig über meine und meiner Mitmusiker Leistungen hinweggesehen hat? - Zweifellos hätte ein wenig Ruhm meiner Eitelkeit geschmeichelt, doch irgendwann wäre ich mit Sicherheit vor der Entscheidung gestanden, das Hobby zumindest partiell zum Beruf zu machen, und dass mir das erspart blieb, dafür bin ich eigentlich dankbar.

So nehme ich denn Platz auf der zeitgemäss-urdemokratischen Plattform des Internets, wie manch einer, der sich und seinen Werken ein wenig Aufmerksamkeit verschaffen will, ohne sich in die Abhängigkeit von Kulturveranstaltern, Verlagen, Kritik und Medien zu begeben. Ich publiziere hier das, wovon ich glaube, dass es andere interessieren könnte. Und genau wie früher werde ich auf schriftliche oder mündliche Rückmeldungen meiner Leserinnen und Leser, Hörerinnen und Hörer angewiesen sein, um herauszufinden,ob sich meine Mühe gelohnt hat.

Sein eigener Chronist zu sein, birgt gewiss auch Gefahren. Man wird mir Selbstbeweihräucherung und Ähnliches vorwerfen. Das werde ich mit Gelassenheit ertragen. Ich rechne auf jene Menschen, die sich für meine Berichte interessieren, die andern dürfen ruhig diagonal darüber lesen oder sie grosszügig überspringen und sich an die Texte und Lieder halten.

* gemeint ist das im Oktober 2010 erschienene Handbuch Grosse Schweizer Kleinkunst von Peter Bissegger, Martin Hauzenberger und Manfred Veraguth (Verlag Rüffer&Rub, Zürich)

2 1/2 . Das "halbe" Ziel ist rasch beschrieben: Ich stelle mir vor, dass auf dieser Seite nicht nur Altes archiviert, sondern auch Neues publiziert werden wird. Wenn es soweit ist, kündige ich es sofort an, unter "Home - zingg-satire aktuell". Doch momentan setze ich noch alle Energie in die Verarbeitung des alten Bestands. Das Neue braucht Zeit. - Diese Zeit habe ich mir im Jahr 2011 genommen, natürlich auf Kosten der Arbeit an meiner Homepage. Deshalb sind einige der Seiten, die ich angekündigt habe, noch immer "in Vorbereitung". Dafür gibt es jetzt neue Rubriken, nämlich zur Gedichtsammlung "my wörtersack" und zum Marionettenstück "Schlemihl Peters merkwürdigi Gschicht, win är se em Adi Chamisso verzellt".


Tipps für Einsteigerinnen und Einsteiger

Nur Lieder hören:
- Beginne mit "aktuelle Lieder von gestern". Willst du mehr oder andere Lieder hören, registriere dich und beginne mit einer der Seiten unter "Cabaret". Willst du den ganzen Überblick, so steuere das "Downlädeli" an.



Lied hören oder Video ansehen / Text dazu lesen:
- Mach zuerst den Text auf (geschieht immer in neuem Fenster), dann erst klicke in der Sidebar links auf den Liedtitel bzw. im Downlädeli auf das Wort "Video" in der ersten Spalte.



Thematische und formale Hinweise
(das ist eine Auswahl, die ich von Zeit zu Zeit ergänze und verändere)


Lieder über
(Titel anklicken > Text öffnet sich; zum Anhören auf die Jahrzahl klicken, worauf sich die richtige Seite öffnet; dann den Titel links in der Sidebar anklicken; zuerst registrieren ...  ; später "Zurück zur Gärtleintour")

Arbeit: WH-Report (1993) / Zyt isch do (1983)
Geld: Bankelied
(1978) / Heis(s) verdienet (1983) / /tod u glych u rych (1983)
Katzen: Büssi 
(1983; nur Video!) / Chatzehatz (1983)
Kinder: Bitteri Biudergschicht 
(1978) / D Frou Spitzer (1982) / Der lieben Lunge Not (1978)
Liebe:  ändere 
(1983) / Säubverständlech (1978) / Schätzelilied (1978)
Sex: 
normau (1988) / Sexfiumblues (1988) / Dr Muusechlapf (1988)
Tod: ändere 
(1983) / Der lieben Lunge Not (1978) / tod u glych u rych (1983)


Lieder für
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Autofahrer(innen): Abetüür am Outoschtüür (1983) / Chatzehatz (1983) / Heiwäg (1975) / Ozon-Duett (1988) / Uf dr Outobahn (1988)
Belesene:  Brecht...
(1998) / Dr Muusechlapf (1988) / Dütschlehrer ... (1978) / Gotthäuf-Jahr (1997) 
Esser(innen): Früsch vom Büffee (1982) / Gentechnologe-Lied (1992) / Grillparty(1994) / schteit es buggligs Manndli da (1986) / Um ds Verrecke (1988)
Gestresste:  Leiteretroum (1982) / WH-Report (1993) / Zyt isch do (1982)
TV-Muffel: Vom truurige Niemmerli ... (1988; kein Lied!) / Zämehäng(1982)
Verdränger(innen):  normau (1988) / Sexfiumblues  (1988) / Üsy Ängscht (1978)
Verliebte: Säubverständlech (1978) / Schätzelilied (1978)



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