übersetzpflanzblätz

2010

woyzeck.ch: Büchners Woyzeck für die Schweiz

ist ein Projekt, das ich seit über 30 Jahren mit mir herumtrug. Im Winter 2009-10, dem ersten "Pensionierten-Winter", beschloss ich dahinter zu gehen. Im April konnte ich das Manuskript an den Theaterverlag Elgg (früher "mein" Volksverlag für die Schulstücke) senden und erhielt umgehend Antwort. Zufällig war der Verlagslektor ein ehemaliger Kirchenfeld-Schüler, der mir einmal sein Filmprojekt "Der Nachbar" (nach Franz Kafka) vorgestellt hatte. Das heisst aber nicht, dass er nun unkritisch bereit gewesen wäre, meine Fassung zu übernehmen. Im Gegenteil, meine erste Version lehnte er nach längerem Bedenken ab und animierte mich dazu, eine neue Version zu verfassen, die mir im Nachhinein nun ebenfalls wesentlich bühnentauglicher erscheint als die erste. Das nenne ich echte Autorenförderung!



Meine Woyzeck-Fassung ist seit Februar 2011 im Elgg-Verlag erhältlich und auf der Homepage des Verlags aufgeschaltet. Natürlich wird es für mich erst spannend, wenn sich eine Theatertruppe entschliesst, eine Inszenierung zu wagen. Vielleicht im Büchner-Jahr 2013?

woyzeck.ch_Gedanken und Stückbeschrieb.pdf

woyzeck.ch im theaterverlag Elgg: Leseprobe


1983


Boris Vian, Les bâtisseurs d'empire ou le Schmürz (1959) / D' Rychsboumeischter oder ds Schmürz, aufgeführt durch die Theatergruppe Gymnasium Kirchenfeld im November 1983 im Theater am Zytglogge in Bern

[Bericht folgt]


Deckblatt meiner alten "Schmürz"-Ausgabe; aus ihr übersetzte ich im Sommer 1983 das Stück in die berndeutsche Umgangssprache


Im Vordergrund das Schmürz, rechts hinten der Familienvater, Leo Meier, der im dritten Akt in einer engen Dachbude mit dem gespenstischen Wesen allein ist. Am Schluss stürzt er sich aus dem Fenster, das Schmürz stirbt mit ihm.